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 © VPHS, 2004-2010

Hiru – ein Therapiehund

von Nicole Juchli-Buttex

Als die kleine Hiru etwa 6 Monate alt war, habe ich mich entschlossen, mit ihr eine Ausbildung als „Therapiehundeteam“ zu absolvieren, um mit ihr etwas Sinnvolles zu unternehmen. Der Informationsabend des Vereins Partner-Hunde Schweiz überzeugte mich, und so absolvierte ich im Januar 2008 den Eintritts-Test. Hiru erfüllte die dazu erforderlichen Bedingungen, sie war zweijährig, nicht aggressiv und sehr menschen-bezogen. Nachdem wir den Eintritts-Test und den Theorie-Test (Hundeführerin) mit Erfolg bestanden hatten, waren wir bereit für diese anspruchsvolle Ausbildung (April bis Oktober 2008. 
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Nachbarschaftspflege durch Dasco

von Anna Bähler

Neben dem Spielplatz befindet sich ein besonderer, nicht zu übersehender Nachbar, der Kindergarten. Mit ihm sind wir auf mancherlei Art verbunden. Wir sehen die Kinder mit dem unverkennbaren gelben Dreieck auf dem Kindergartenweg, manche Siedlungsbewohner und –bewohnerinnen haben eigenen Nachwuchs, der den Kindergarten besucht, grössere Siedlungskinder erinnern sich an die Zeit, die sie in diesem einstöckigen Gebäude verbrachten.
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Ein Schlitzohr im Einsatz

von Petra Schmid

Wenn wir am Mittwochnachmittag mit dem Auto auf den Parkplatz des Berner Zieglerspitals einbiegen, gibt ‚Topo’ bereits lautstark zu bemerken, dass er während der Fahrt ganz genau zum Fenster hinausgeschaut hat und dass er weiss, wo wir sind. Eine Mischung aus Aufgeregtheit und Freude hört man aus seinem Bellen heraus. Jetzt noch rasch das Fell bürsten, die Pfoten mit einem Tuch putzen und allenfalls die andere Leine mitnehmen; und schon geht’s für uns beide los. 
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Thira fühlt sich wohl bei Alt und Jung!   

von Heidi Häuselmann

Thira hat mich bereits als Welpe bei meinen Besuchen im Altersheim begleitet und dabei mit ihrem lieben, fröhlichen Wesen und ihrer Zutraulichkeit nicht nur meine Mutter, sondern auch viele andere HeimbewohnerInnen „um den Finger gewickelt“. Die ihr von allen Seiten geschenkte Aufmerksamkeit gefällt ihr natürlich und so sie ist bei unserer Ankunft im Heim jeweils sehr ungeduldig, will endlich „ihre“ Menschen begrüssen, von welchen auch sie freudig erwartet wird.
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Kommissar Rex und das schwarze Schaf lehren das Rechnen   

von Christine Burkhard und Sibylle Wyss-Oeri

Vielleicht erinnern Sie sich an den sehr ähnlichen Titel in der vereinseigenen Zeitung „Aktuell“ von Partnerhunde Schweiz im Januar 2004. Damals erschien ein Artikel über den Besuch in der Tagesschule in der Länggasse in Bern. Am Einsatz beteiligt waren die Schäferhündin Luna und die schwarzgelockte Barbet-Hündin Arabelle in Begleitung ihrer weiblichen Zweibeiner. Die Assoziationen der Kinder zu den beiden Hunden ergaben damals den Titel zum Artikel. Ziel des Einsatzes war, den Leiterinnen und den Kindern der Tagesschule korrektes Verhalten gegenüber Hunden nahe zu bringen. Bei ihren Ausflügen zum Spielplatz ereigneten sich immer wieder „bränzlige“ Situationen mit der Kinderschar und fremden Hunden.
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Kurs für Ausbildner/innen 2005   

von Heinz Mathys mit „Q“

Nun war es endlich soweit, der Kurs mit den neuen Ausbildnerinnen und Ausbildern konnte beginnen. Wir trafen uns am Freitag, 20.Mai 2005 im schönen Innertkirchen, das uns mit wunderbarem Wetter empfing. Freundlicherweise durften wir die Gegebenheiten der örtlichen Feuerwehr benutzen. 
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Therapiehunde-Einsatz auf der Suchtfachstelle
(UST, unité spécialisée en toxicomanie) der Stadt Freiburg

Dr. med. Jeorge M. Riesen, Assistenzarzt Psychiatrie (Dezember 2004)

Franz K. (Name erfunden) erscheint zwar regelmässig am acht Uhr morgens auf der Suchtfachstelle um seine Methadonkapseln abzuholen, doch eine Verabredung mit seinem verantwortlichen Krankenpfleger oder seinem Psychiater einzuhalten bereitet dem nun bereits 41 Jährigen immer noch grosse Mühe. Doch heute ist ein spezielles Rendez-vous: Franz K. weiss, dass ihn heute ausser dem Medizinfachpersonal auch der Therapiehund "Lupa" erwartet. Bereits beim ersten Treffen mit "Lupa" hat sich Franz K. viel entspannter gefühlt: Der Therapiehund ist vorsichtig, aber mit einem eindeutigen Schwanzwedeln auf ihn zugekommen und hat sich fest an seine von den unzähligen früheren Injektionen vernarbten Beine angeschmiegt.   
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Molosserrassen als Therapiehunde  

von Rosmarie Jau (Mai 2004)

In der Zeit als das Gerede um die Kampfhunde auf dem Höhepunkt war, lasen wir einen Artikel über Therapiehunde. Unser Interesse war geweckt und wir dachten unsere Hündin Ambra wäre für eine solche Aufgabe geeignet. Leider wurde die Bullmastiffhündin vom Therapiehundeverein Schweiz nicht akzeptiert, wegen des Kampfhunderenommés. Durch Zufall erfuhren wir einige Monate später vom Pilotprojekt des neu gegründeten Vereins Partnerhunde Schweiz. Dort wurde das zukünftige Therapiehundeteam einem Eignungstest unterzogen (Voraussetzung für den Hund ist eine gute Familienhundeausbildung) und so begann dann eine recht intensive Ausbildungszeit. Während der ersten Monate fanden Theorielektionen nur für den Hundeführer statt mit dem Ziel, diesen auf seine zukünftige Aufgabe mit dem Hund vorzubereiten. Dabei wurden Kenntnisse über die Patienten mit ihren vielen verschiedenen Krankheitsbilder vermittelt, Kenntnisse über den Umgang mit erwachsenen Patienten, Alten, Invaliden, behinderten Kindern usw. Weiter wurde natürlich die Rolle des Hundes in der Umsorgung kranker Menschen ausführlich behandelt. Empathie, Kommunikation mit Mensch und Hund, praktische Ideen, Regeln für den Therapieeinsatz usw. dürfen für den Hundeführer keine Fremdwörter sein.
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