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Bericht als PDF-File herunterladen Kommissar Rex und das schwarze Schaf lehren das RechnenVielleicht erinnern Sie sich an den sehr ähnlichen Titel in der vereinseigenen Zeitung „Aktuell“ von Partnerhunde Schweiz im Januar 2004. Damals erschien ein Artikel über den Besuch in der Tagesschule in der Länggasse in Bern. Am Einsatz beteiligt waren die Schäferhündin Luna und die schwarzgelockte Barbet-Hündin Arabelle in Begleitung ihrer weiblichen Zweibeiner. Die Assoziationen der Kinder zu den beiden Hunden ergaben damals den Titel zum Artikel. Ziel des Einsatzes war, den Leiterinnen und den Kindern der Tagesschule korrektes Verhalten gegenüber Hunden nahe zu bringen. Bei ihren Ausflügen zum Spielplatz ereigneten sich immer wieder „bränzlige“ Situationen mit der Kinderschar und fremden Hunden. ![]() Der Einsatz im März 2005 lautete nun ganz anders: eine Lehrerin in Stettlen behandelte schon seit längerer Zeit das Hunde-Thema in ihrer 2. Klasse. Die Kinder wussten viel über den Vierbeiner an und für sich, über das richtige Verhalten und über die spezifischen Aufgaben einiger Hunde. Bereits waren ein Familien-, ein Blindenführ- und ein Polizeihund zu Besuch. Es ging nun darum, den Schülern aufzuzeigen, was die Arbeit eines Therapiehundeteams war. Christine Burkhard und ich freuten sich über diesen thematisch anders definierten Einsatz. Diesmal mussten wir neu planen und anderes Material einpacken! So füllte sich das Auto mit einem Rollstuhl, zwei Paar Krücken, Decken, Videokassette, Hundesöckchen und anderen Utensilien! Wieder starteten wir in der Klasse, um die Kinder auf die Schnelle kennen zu lernen und einschätzen zu können. An der Tafel stand die komische Rechnung: 1 Zweibeiner + 1 Vierbeiner = 1 Partnerhundeteam. Natürlich war die Vorarbeit der Lehrerin und der anderen Hunde/ -führer sehr gut zu spüren. Die Kinder stellten engagierte Fragen! Christine hatte diesmal eine Videoaufzeichnung mit dabei, die den Einsatz eines Therapiehundes bei einem Jugendlichen mit Trisomie 21 zeigte. Anschliessend gingen wir nach draussen. Einmal mehr hatte es sich bewährt, die grosse Gruppe (26 2.Klässler!) aufzuteilen und auch räumlich getrennt zu arbeiten. So konnten wir Hundeführerinnen ein dem Hund und dessen Tagesform entsprechendes eigenes Programm durchziehen. ![]() Die Kinder schlüpften in die Rolle von Betagten, Geh- oder Sprachbehinderten, Rollstuhlfahrern, Bettlägerigen... und der Hund machte „entsprechende Besuche“. Natürlich durfte am Schluss nicht fehlen, dass Luna und Arabelle auch noch ihre ureigenen Kunststücke vorzeigten und die Kinder diese selber mit den Hunden ausführen durften! Solche Erlebnisse gehören wohl einfach zu den schönsten und manches Kind lachte begeistert mit oder war einfach entzückt. Auch die fremdsprachigen Kinder, die vielleicht vorher nicht alles verstanden hatten, kamen nun auf ihre persönliche (Erlebnis-)Rechnung! Christine und ich glauben, dass die Kinder die äusserst schwierige Rechnung 1 Zweibeiner + 1 Vierbeiner = 1 Partnerhundeteam nach unserem Besuch besser verstehen können. Wie immer nach unseren Einsätzen, kehrten wir noch gemeinsam ein und liessen unser Vorgehen Revue passieren. Das Fazit lautet: Uns bleibt der Wunsch, dass unser Team bald wieder zu einem Einsatz gerufen wird..! Wir sind bereit! Verein Partnerhunde Schweiz, Sekretariat Ruth Renfer, Mösliweg 11, 3250 Lyss 032 386 11 77 / www.partnerhunde.ch Autorinnen: Christine Burkhard, 3043 Uettligen und Sibylle Wyss-Oeri, 3012 Bern |
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