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Was lernt der Hund? Der zukünftige Therapiehund wird schrittweise an möglichst viele Situationen gewöhnt, die ihm bei seinen späteren Besuchseinsätzen begegnen könnten: gehen am Rollstuhl, an der Doppelleine, auf glatten Böden; enge, vollbesetzte Fahrstühle; fallende Gegenstände; Schreie; schlagende Türen; starke, ungewohnte Gerüche; Menschen in ungewöhnlicher Bekleidung, mit ungewohnten Bewegungsmustern und Körperstellungen, Der zukünftige Therapiehund lernt unter anderem auch, ungeschickte oder unsanfte Berührungen zu akzeptieren und sich in heiklen Situationen vertrauensvoll am Hundeführer zu orientieren.
Was lernt der Mensch? Der Therapiehunde-Führer lernt, sich klar und ruhig mit seinem Hund zu verständigen, damit ein von gegenseitigem Respekt geprägtes Verhältnis entsteht. Auch lernt er die Konflikt- und Stresssignale seines Hundes frühzeitig zu erkennen, damit er diesen gegebenenfalls vor einer Überlastung schützen kann. Im Weiteren wird die körperliche und geistige Pflege des Therapiehundes sowie die Art und Weise, wie dieser präsentiert wird, behandelt. Zu den Ausbildungsschwerpunkten des Therapiehunde-Führers gehören praxisnahe Hinweise, wie er sich gegenüber der jeweils besuchten Person verhalten soll. Dazu gehören Grundkenntnisse der häufigsten Krankheitsbilder und Behinderungen, mit denen das Therapiehunde-Team konfrontiert werden könnte. |
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